Stufe 1 — Ursache & Wirkung
Sensomotorische Grunderfahrungen: Jeder Blick löst eine sichtbare Reaktion aus. Partikel, Licht, Farben und Geräusche reagieren auf den Blick — ohne Zielgenauigkeit erforderlich.
Augensteuerungs-Training für Therapie und Pädagogik — 7 Stufen, 197 Aktivitäten
Läuft direkt im Browser — keine Installation erforderlich
GazeTo ist ganz auf die Augensteuerung ausgerichtet — eine browserbasierte App für das systematische Training und die Dokumentation von Blicksteuerungskompetenzen. Der Blick steht bei jeder Aktivität im Mittelpunkt; Touch und Maus werden zwar unterstützt, dienen hier aber vor allem dem Kennenlernen und der Einrichtung. Sie läuft direkt im Browser, muss nicht installiert werden und funktioniert nach dem ersten Laden auch ohne Internet — eine sogenannte Progressive Web App (PWA). Die App richtet sich an Fachkräfte in der Ergotherapie, Logopädie, Heil- und Sozialpädagogik sowie an Lehrkräfte und Familien, die mit augengesteuerten Kommunikationshilfsmitteln arbeiten.
Grundlage ist ein therapeutischer Kompetenzaufbau in sieben Stufen: von ersten Ursache-Wirkungs-Erfahrungen (Stufe 1) bis hin zu komplexen Spielen und Kommunikationsaktivitäten (Stufe 7). Innerhalb dieses Rahmens stehen 197 Aktivitäten zur Verfügung, die alle sowohl per Augensteuerung (Dwell) als auch per Touch und Maus steuerbar sind.
GazeTo ist eine App.
Sie läuft im Internet-Browser.
Mit der App kann man die Augensteuerung üben.
Es gibt 7 Stufen und viele Übungen.
Therapeuten und Fachleute können die App nutzen.
Die App ist kostenlos.
Das Stufenmodell orientiert sich an etablierten Kompetenzmodellen zur Augensteuerung und bildet eine Progression von basalen Wahrnehmungsaktivitäten bis hin zu komplexer zweckgerichteter Blicksteuerung ab.
Sensomotorische Grunderfahrungen: Jeder Blick löst eine sichtbare Reaktion aus. Partikel, Licht, Farben und Geräusche reagieren auf den Blick — ohne Zielgenauigkeit erforderlich.
Der Bildschirm wird in 2 bis 4 große Aktivierungszonen unterteilt. Die Person lernt, gezielt verschiedene Bildschirmbereiche anzusteuern — Grundlage für Auswahlentscheidungen.
Zielobjekte bewegen sich langsam über den Bildschirm. Die Person übt, den Blick einem Ziel zu folgen und es zu aktivieren — Blickverfolgung und gezielte Fixation.
Multiple-Choice-Szenarien mit 2 bis 4 Antwortmöglichkeiten. Aufbau kognitiver Entscheidungsstrategien verbunden mit gezielter Blicksteuerung.
Kleinere Zielfelder in Rasteranordnung — ähnlich einer UK-Kommunikationstafel. Vorbereitung auf das Navigieren in symbolbasierten Systemen.
Mehrstufige Navigationsaufgaben in Rasterlayouts. Richtungswechsel, Sequenzen, räumliche Orientierung — direkte Vorbereitung auf UK-Software.
Tic-Tac-Toe, Vier gewinnt, Schiffe versenken und andere Spiele gegen eine KI. Funktionale Kommunikationsaktivitäten mit vollem UK-Bezug — höchste Motivationsebene.
Es gibt 7 Stufen zum Üben.
Stufe 1 ist sehr einfach.
Man schaut auf den Bildschirm und etwas passiert.
Stufe 7 ist schwieriger.
Man kann dort Spiele spielen.
Man kann mit der App auch sprechen üben.
GazeTo ist nicht nur Training, sondern von der ersten Sitzung an auch Kommunikation. Herzstück dafür sind Szenenbilder (Visual Scene Displays): echte Fotos realer Situationen, in denen Personen, Gegenstände und Orte zu antippbaren bzw. per Blick aktivierbaren Bereichen werden. Wer einen Bereich anschaut, hört das passende Wort — so wird aus einem vertrauten Bild eine sprechende Kommunikationsseite.
Szenenbilder sind echte Fotos.
Man schaut auf etwas im Foto.
Dann sagt die App das Wort dazu.
So kann man mit einem Bild sprechen.
Es gibt viele fertige Fotos.
Man kann auch eigene Fotos nehmen.
Und eine vertraute Stimme aufnehmen.
GazeTo unterstützt einen strukturierten therapeutischen Zyklus, der die gesamte Intervention gliedert und dokumentiert:
1. Einschätzung
Erfassung des aktuellen Kompetenzstands je Stufe: beherrscht, in Entwicklung oder noch nicht begonnen. Basis für die Interventionsplanung.
2. Interventionsplanung
Die App generiert drei konkrete Handlungsempfehlungen für den nächsten Schritt — basierend auf dem Fortschrittsstand der Person.
3. Intervention
Dokumentation jeder Trainingssession: Sterne-Bewertung, Dauer, Punktzahl. Die Heatmap visualisiert die Blickverteilung auf dem Bildschirm.
4. Neu einschätzen
Nach mindestens 30 Sessions in einer Stufe wird automatisch zur Überprüfung eingeladen — für fundierte Entscheidungen über den weiteren Verlauf.
Alle Daten werden ausschließlich lokal im Browser gespeichert (IndexedDB). Es findet keine Übertragung an externe Server statt.
Die App hat einen Plan für die Therapie.
Zuerst schaut man, was die Person schon kann.
Dann plant man, was man als nächstes übt.
Man übt und die App speichert alles.
Nach einer Weile schaut man, ob sich etwas verbessert hat.
Alle Daten bleiben auf dem Gerät. Sie werden nicht weitergegeben.
Nach jeder Aktivität generiert GazeTo automatisch eine Blickdichte-Heatmap: eine visuelle Darstellung, in welchen Bildschirmbereichen sich der Blick wie lange aufgehalten hat. Die Heatmap ist ein wertvolles diagnostisches Werkzeug:
Nach jeder Übung zeigt die App ein Bild.
Das Bild zeigt, wohin man geschaut hat.
Das nennt man Heatmap.
Rote Stellen: Man hat dort viel hingeschaut.
Das hilft dem Therapeuten zu sehen, was gut klappt.
Und was noch geübt werden muss.
GazeTo ist konsequent auf die Augensteuerung ausgelegt — sie ist die primäre Ansteuerung, auf die jede Aktivität ausgerichtet ist. Maus und Touch werden vollständig unterstützt und eignen sich besonders zum Kennenlernen der App und zur Einrichtung ohne Eye-Tracker.
Die App verwaltet mehrere Nutzerprofile mit Foto. So können Therapeuten auf einem Gerät mehrere Klienten führen, ohne Daten zu vermischen. Jedes Profil speichert seinen eigenen Fortschritt, seine Heatmaps und Sessionprotokolle.
Da GazeTo als PWA konzipiert ist, läuft sie vollständig offline nach dem ersten Laden — ein entscheidender Vorteil für den Einsatz in Einrichtungen ohne zuverlässige Internetverbindung. Die App ist zudem direkt aus dem Grid Browser von Smartbox heraus aufrufbar.
GazeTo kann man auf verschiedene Arten bedienen:
Mit den Augen — mit einem Eye-Tracking-Gerät.
Mit dem Finger — auf einem Tablet.
Mit der Maus — am Computer.
Man kann viele verschiedene Personen in der App speichern.
Jede Person hat ein eigenes Profil.
Die App funktioniert auch ohne Internet.
GazeTo ist von Grund auf für den internationalen Einsatz gebaut: Die Oberfläche ist in 101 Sprachen wählbar – von Deutsch und Englisch über Arabisch (mit Rechts-nach-links-Darstellung), Türkisch, Russisch, Ukrainisch und Griechisch bis Chinesisch.
Das macht GazeTo besonders wertvoll in mehrsprachigen Therapie- und Förderkontexten, in der Arbeit mit Familien mit Migrations- oder Fluchtgeschichte und für den Einsatz über Ländergrenzen hinweg. Die Sprache lässt sich jederzeit umschalten; die Sprachausgabe wählt automatisch eine passende Stimme.
Man kann die Sprache wählen.
Es gibt 101 Sprachen.
Zum Beispiel Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch.
Auch Sprachen, die von rechts nach links gehen.
So können viele Menschen die App nutzen.
GazeTo wurde als barrierefreie Progressive Web App ohne Frameworks entwickelt — reines HTML, CSS und JavaScript. Das ermöglicht den Betrieb in eingebetteten Browsern wie dem Grid WebView, der auf einer älteren Chromium-Version basiert. Alle Aktivitäten sind ES5-kompatibel geschrieben.
GazeTo ist eine App im Browser.
Man braucht nichts herunterladen.
Die App spricht in vielen Sprachen.
Sie speichert alles auf dem Gerät.
Es geht nichts in das Internet.
GazeTo-Einschätzung und Vokabular-Auswahl gehören zusammen: Die DAGG-3-Stufe aus dem Einschätzungs-Fragebogen bestimmt direkt, welches AssistUK-Vokabular (Easy, Scripo Start, Scripo Pro, Clavis) und welche Rastergröße sinnvoll sind. Der GazeTo-Bericht enthält einen direkten Link zum Vokabular-Finder auf assistuk.net — mit der Stufe bereits vorausgefüllt. Das DAGG-3 ist ein Rahmenwerk von Tobii Dynavox; GazeTo ist ein unabhängiges Angebot von AssistUK.
GazeTo hilft bei der Einschätzung.
Das Ergebnis zeigt, welche Vokabulare passen.
Es gibt einen Link zum Vokabular-Finder.
Ein kleiner Einblick in die liebevoll illustrierten Aktivitäten.
Hier sieht man Bilder aus den Aktivitäten.
Die App ist kostenlos und für alle zugänglich — direkt im Browser ohne Anmeldung oder Download.
Probieren Sie die App einfach aus.
Sie ist gratis. Sie brauchen nichts herunterladen.