Stufe 1 — Bewirken
Kontingenz erleben: Meine Bewegung erzeugt die Wirkung. Jede Bewegung löst Farben, Klänge oder Funkeln aus — Bewegungsfreude und Aktivierung im Schalter-Modus, ganz ohne Zielanforderung.
Lernen durch Bewegung — Kopf- und Körperbewegung als Zugangsweg. 6 Stufen, Bewegungs-Aktivitäten, Sport, Musik und Beobachtung.
Läuft direkt im Browser — keine Installation erforderlich
MoveTo ist eine browserbasierte App, die Kopf- und Körperbewegung als Zugangsweg zu Kommunikation und Lernen nutzt. Sie ist die vierte Zugangs-Schwester von GazeTo (Augensteuerung), TouchTo (Touch) und ScanTo (Taster) — und richtet sich an Menschen, für die weder Augensteuerung noch Touch noch Taster gut passen, die aber Hand, Arm oder Kopf gezielt bewegen können.
Eine Webcam erkennt die Bewegung von Hand, Arm oder Kopf und führt damit einen Cursor; durch Verweilen (Dwell) auf einem Ziel wird ausgewählt — genau das Bedienprinzip von GazeTo, nur ist die Bewegung statt des Blicks die Quelle. Wer keine Kamera nutzen möchte, steuert alles auch mit der Maus.
Das Besondere: Bei MoveTo ist die Bewegung zugleich Mittel und Lerngegenstand. Jede Runde ist auch Bewegungszeit — größer werdende Ziele bauen Reichweite auf, Ziele links und rechts fördern die Mittellinienkreuzung, Halten stabilisiert Kopf- und Rumpfkontrolle. Das ist motorische Aktivierung im Spielformat — ausdrücklich kein Therapieersatz, aber gut mit Physio- und Ergotherapie abzustimmen.
MoveTo ist eine App.
Sie läuft im Internet-Browser.
Man steuert sie mit Bewegung.
Eine Kamera sieht die Bewegung von Hand, Arm oder Kopf.
Man bewegt sich zu einem Ziel und bleibt kurz dort.
Dann wird das Ziel ausgewählt.
Man kann auch die Maus benutzen.
Beim Spielen übt man die Bewegung.
Die App ist kostenlos.
Die Stufen folgen dem motorischen Lernen: von basaler Ursache-Wirkung (jede Bewegung wirkt) über gerichtetes Erreichen und stabiles Halten bis zur fließenden, zweckgerichteten Steuerung. Pro Stufe gibt es eigene Aktivitäten; die Schwierigkeit jeder Aufgabe lässt sich über Zielgröße und Distanz fein einstellen.
Kontingenz erleben: Meine Bewegung erzeugt die Wirkung. Jede Bewegung löst Farben, Klänge oder Funkeln aus — Bewegungsfreude und Aktivierung im Schalter-Modus, ganz ohne Zielanforderung.
Gerichtete Großbewegung: eine Zielregion ansteuern, Berühren genügt. Ziele wandern bewusst nach links und rechts — das baut Reichweite auf und fördert die Mittellinienkreuzung.
Position gegen Tremor und Drift stabilisieren — die Dwell-Grundkompetenz. Auf einem Ziel verweilen, bis es reagiert: die Sonne steigt, die Blume wächst, der Stern funkelt.
Selektion: das richtige Ziel unter mehreren erreichen und halten. 2 bis 6 Ziele, vom benannten Tier bis zur gesuchten Farbe — gezielte Auswahl trotz Ablenkern.
Dynamische Regelung: bewegten Zielen folgen, Pfade fahren, den richtigen Moment treffen. Dem Schmetterling folgen, den Fisch füttern, durch das Bewegungs-Labyrinth steuern.
Transfer in den Alltag: mitteilen, Sequenzen ausführen, Ausdauer zeigen. Ein Mini-Mitteilungsboard (Ja/Nein/Mehr/Stopp) per Dwell mit Sprachausgabe schlägt die Brücke zur Unterstützten Kommunikation.
Es gibt 6 Stufen zum Üben.
Stufe 1 ist sehr einfach.
Man bewegt sich und etwas passiert.
In den nächsten Stufen steuert man zu einem Ziel.
Man lernt zu halten und auszuwählen.
In Stufe 6 kann man etwas mitteilen.
Zum Beispiel Ja, Nein oder Mehr.
MoveTo passt sich an die jeweilige Bewegungsfähigkeit an. Die Quelle wird ausgewählt und gespeichert:
Vor der Nutzung wird kurz kalibriert (ruhig in Mittellage halten); ein Empfindlichkeits-Regler verstärkt kleine Bewegungen, sodass auch ein geringer Bewegungsumfang den ganzen Bildschirm erreicht. Zielgröße, Dwell-Zeit und Rundendauer sind frei einstellbar.
Man kann verschiedene Bewegungen benutzen.
Mit der Hand oder dem Arm.
Oder mit dem Kopf.
Oder mit der Maus.
Die Kamera sieht die Bewegung.
Man kann einstellen, wie stark die Bewegung wirkt.
So reicht schon eine kleine Bewegung.
Die Beobachtung ist kein separates Modul, sondern Nebenprodukt jeder Runde: Reichweite, Haltegüte, Treffer und der Verlauf über die Sitzung entstehen beim Spielen. Zusätzlich gibt es drei kurze Tests (je unter zwei Minuten):
Reichweiten-Karte
9-Punkte-Raster nacheinander erreichen — zeigt, welche Bildregionen sicher angesteuert werden und wo Grenzen liegen.
Halten & Tremor
Kurze Halteproben messen das Positionsrauschen — daraus ergibt sich eine empfohlene Dwell-Zeit.
Zielserie
Ziele wechselnder Größe nacheinander treffen — ergibt ein Genauigkeits- und Tempo-Profil und die Empfehlung Cursor oder Schalter.
Ermüdungs-Verlauf
Leistung am Anfang gegen Ende der Sitzung — macht sichtbar, ab wann es nachlässt, und hilft, realistische Sitzungslängen zu planen.
Der Fortschritt wird als Eigenvergleich dargestellt, nicht als Normvergleich. Das Konzept ist failure-free: Aktivitäten sind so gestaltet, dass keine Fehlermeldungen erscheinen und Erfolge erlebbar bleiben.
Das Kamerabild wird ausschließlich lokal im Browser verarbeitet; es verlässt das Gerät nicht. Auch die Sitzungsdaten werden nur lokal gespeichert.
Die App misst beim Spielen mit.
Sie sieht, wie weit man sich bewegt.
Sie sieht, wie gut man halten kann.
Man vergleicht sich nur mit sich selbst.
Es gibt keine Fehlermeldungen.
Das Kamerabild bleibt auf dem Gerät.
Es geht nichts in das Internet.
Es gibt auch Sport-Übungen.
Zum Beispiel Boxen oder Slalom.
Es gibt auch Musik.
Bewegung macht Töne.
Man bekommt Sterne und Sticker.
Es gibt keinen Zeitdruck.
MoveTo richtet sich an Menschen, die Hand, Arm oder Kopf bewegen können, für die aber Augensteuerung, Touch oder Taster nicht der beste Weg sind — etwa bei schwerer Mehrfachbehinderung. Es ist gedacht für:
MoveTo gehört zur Familie der vier Zugangswege. Welcher am besten passt, lässt sich gemeinsam erproben — oft ergänzen sich Bewegung, Blick, Touch und Taster.
MoveTo ist für Menschen, die sich bewegen können.
Mit der Hand, dem Arm oder dem Kopf.
Aber Augensteuerung oder Touch passen nicht so gut.
Therapeuten und Lehrer können die App nutzen.
Auch Familien zu Hause.
Man probiert aus, welcher Weg am besten passt.
MoveTo wurde als schlanke Web-App ohne Frameworks gebaut. Die Bewegungserkennung läuft über MediaPipe (Pose für Hand/Arm, Face für Kopf), das vollständig im Browser arbeitet. Der Bewegungs-Kern wird in der ganzen Move-Familie geteilt.
MoveTo ist in 101 Sprachen verfügbar — Oberfläche, Aktivitäten und gesprochene Anweisungen; die Sprache lässt sich oben rechts über die Flagge umstellen. Nutzerprofile und der volle Offline-Ausbau sind für spätere Ausbaustufen vorgesehen.
MoveTo ist eine App im Browser.
Man braucht nichts herunterladen.
Die Kamera erkennt die Bewegung im Browser.
Das Bild geht nicht in das Internet.
Die App spricht mit einer Computerstimme.
Die App ist auf Deutsch.
MoveTo, GazeTo, TouchTo und ScanTo sind vier Wege zum selben Ziel: einen verlässlichen Zugang finden und ihn so weit aufbauen, dass Kommunikation gelingt. Was in der Bewegungs-Einschätzung sicher gelingt — Reichweite, Haltedauer, Zielgröße — hilft direkt bei der Wahl von Rastergröße und Vokabular für das Grid.
Es gibt vier Wege zur Steuerung.
Mit den Augen, mit Touch, mit Tastern oder mit Bewegung.
Alle Wege führen zur Kommunikation.
Die Einschätzung hilft, ein passendes Grid zu wählen.
Ein kleiner Einblick in die liebevoll illustrierten Aktivitäten.
Hier sieht man Bilder aus den Aktivitäten.
Die App ist kostenlos und für alle zugänglich — direkt im Browser ohne Anmeldung oder Download. Eine Webcam genügt; alternativ steuern Sie alles mit der Maus.
Probieren Sie die App einfach aus.
Sie ist gratis. Sie brauchen nichts herunterladen.
Eine Kamera reicht. Oder die Maus.