Scripo Pro sicher begleiten
Acht Einheiten für das Vokabular mit Symbol und Schrift – von den Apps für direkte Kommunikation bis zu den Windows-Extras.
Worum es geht
Für alle, die jemanden mit Scripo Pro begleiten: Familien, Assistenzkräfte, Lehrkräfte, Therapeut:innen – besonders bei Jugendlichen und Erwachsenen.
Jede der 8 Einheiten hat denselben Aufbau: erst das Wissen, dann eine Übung am eigenen Gerät, dann eine Frage zum Nachdenken. Die Frage wird nicht benotet und lässt sich beliebig oft wiederholen – sie soll zeigen, ob etwas angekommen ist, nicht, wer den Kurs macht.
Etwa zwei Stunden, aufteilbar. Der Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert. Es gibt keine Anmeldung und kein Konto. Der Stand steht ausschließlich in diesem Browser; er verschwindet, wenn Sie die Browserdaten löschen, und wandert nicht auf ein anderes Gerät.
Am Ende können Sie eine Teilnahmebestätigung ausdrucken. Sie hält fest, welche Lerneinheiten Sie bearbeitet haben.
Alles hier steht auch ohne Kurs offen: AssistUK Scripo Pro – Anleitung V1 (106 Seiten, bebildert), die Themen mit Video und die Fragensammlung zu Scripo Pro.
Das ist ein Kurs über Scripo Pro.
Scripo Pro ist ein Vokabular mit Symbolen und Schrift.
Es ist für Jugendliche und Erwachsene.
Der Kurs hat 8 Einheiten.
In jeder Einheit gibt es: Wissen, eine Übung und eine Frage.
Die Frage wird nicht benotet.
Sie brauchen kein Konto. Sie müssen sich nicht anmelden.
Am Ende können Sie ein Blatt Papier ausdrucken.
Darauf steht: Das habe ich gelernt.
Das Blatt ist kein Zeugnis.
Was Scripo Pro ist – und für wen
Scripo Pro ist das Vokabular für Menschen, die Unterstützte Kommunikation (UK) nutzen und Symbole und Schrift nebeneinander brauchen – für Jugendliche und Erwachsene, die schon lesen oder gerade dabei sind. Wer aus Scripo Start herauswächst, findet hier die vertraute Logik mit mehr Möglichkeiten.
Der Aufbau folgt derselben Grundordnung wie bei Scripo Start: Mitteilungsleiste, Arbeitsbereich, Navigationsleiste – und eine Apps-Seite als Zugang zu allen Modulen (Handbuch, S. 10–11 und 47–48).
Der Wechsel innerhalb der AssistUK-Lizenz kostet nichts extra: Von Scripo Start zu Scripo Pro (oder später zu Clavis) ist der Umstieg im Pfad vorgesehen.
Die Symbole stammen von METACOM (Annette Kitzinger); alle Eingabewege sind möglich: Finger, Auge, Scanning mit Taste, Maus.
Scripo Pro ist ein Vokabular für einen Sprach-Computer.
Es hat Symbole und Schrift.
Es ist für Jugendliche und Erwachsene.
Der Aufbau ist wie bei Scripo Start.
Der Wechsel von Scripo Start kostet nichts extra.
Die Übung: Für wen genau?
Diese Übung braucht noch kein Gerät – nur zwei Minuten Nachdenken über die Person, die Sie begleiten.
- Schreiben Sie auf, wer Scripo Pro nutzen wird – mit Namen.
- Notieren Sie, was die Person schon kann: liest sie, buchstabiert sie, kennt sie Scripo Start?
- Schreiben Sie einen Satz auf, den diese Person diese Woche sagen oder schreiben können soll.
Denken Sie an die Person, die Scripo Pro nutzt.
Schreiben Sie den Namen auf.
Was kann die Person schon?
Schreiben Sie einen Satz auf, den die Person bald sagen soll.
Zum Nachdenken: Was unterscheidet Scripo Pro von Scripo Start?
Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort.
Genau. Die Grundordnung bleibt vertraut, die Schrift kommt als voller Weg dazu.
Doch – die METACOM-Symbole bleiben. Neu ist das Nebeneinander von Symbol und Schrift.
Nein, es ist ein Alltagsvokabular für Jugendliche und Erwachsene – Schule ist einer von vielen Orten.
Rastergröße wählen
Die Rastergröße bestimmt, wie groß die Felder sind und wie viele auf eine Seite passen (Handbuch, S. 12–13). Wer klein und genau ansteuern kann, gut sieht und Text neben Symbol auf kleinen Feldern erkennt, nimmt ein Raster mit mehr Feldern – mehr Wörter ohne Umweg, bei Scripo Pro bis 9×12.
Gibt es Gründe in der Ansteuerung, im Sehen oder in der Verarbeitung, ist ein Raster mit weniger und dafür größeren Feldern sinnvoll.
Die Wahl ist keine Einbahnstraße: Später wechseln ist möglich – die Grundordnung der Seiten bleibt.
Das Raster sagt: Wie viele Felder sind auf einer Seite?
Wenige große Felder sind leichter zu treffen.
Viele kleine Felder haben mehr Wörter.
Man kann später wechseln.
Die Übung: Raster begründen
Mit dem Handbuch neben sich.
- Legen Sie fest, welches Raster Sie nehmen, und schreiben Sie einen Satz dazu, warum.
- Halten Sie fest, wann Sie das Raster überprüfen (zum Beispiel in vier Wochen).
- Notieren Sie, woran Sie merken würden, dass das Raster zu klein oder zu groß ist.
Suchen Sie ein Raster aus.
Schreiben Sie auf: Warum dieses Raster?
Schreiben Sie auf, wann Sie noch einmal schauen.
Zum Nachdenken: Wonach richtet sich die Rastergröße?
Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort.
Genau. Motorik, Sehen und Verarbeitung entscheiden – und die Wahl lässt sich später ändern.
Nein. Entscheidend sind Ansteuerung, Sehen und Verarbeitung – nicht das Alter.
Nein, es gibt mehrere Rastergrößen bis 9×12 – gewählt wird nach der Person.
Scripo Pro laden und öffnen
Scripo Pro wird als Seitenset zu „Meine Seiten“ hinzugefügt. Dafür muss das Gerät im Internet sein und die AssistUK-Lizenz freigeschaltet (Handbuch: Basiswissen, S. 14–16 für Windows, S. 26–28 für das iPad).
Erscheint das Feld „AssistUK“ nicht: Internetverbindung prüfen, Sprache Deutsch (Deutschland) einstellen, Menü schließen und neu öffnen.
Beide Wege stehen unten – und als Video.
Scripo Pro muss auf das Gerät geladen werden.
Das Gerät braucht dafür Internet.
Es geht über „Meine Seiten“.
Unten stehen die Schritte für Computer und iPad.
Zum Nachlesen
Passende Videos
AssistUK-Inhalte laden – Grid 3 (Windows)
Video direkt auf YouTube ansehen – der QR-Code führt zum selben Video, zum Beispiel fürs Handy neben dem Gerät.
AssistUK-Inhalte laden – Grid for iPad
Video direkt auf YouTube ansehen – der QR-Code führt zum selben Video, zum Beispiel fürs Handy neben dem Gerät.

Grid 3 (Windows)
- Grid 3 öffnen und zu Meine Seiten gehen.
- Oben das Menü öffnen und Seitensets hinzufügen wählen.
- Das Feld AssistUK auswählen und auf weiter klicken.
- In der Liste den Bereich Scripo Pro wählen, dann das gewünschte Seitenset.
- Auf Hinzufügen klicken und warten, bis der Download fertig ist.

Grid for iPad
- Grid for iPad öffnen und zu Meine Seiten gehen.
- Oben das Menü öffnen und Seitensets hinzufügen wählen.
- Das Feld AssistUK auswählen und auf weiter tippen.
- In der Liste den Bereich Scripo Pro wählen, dann das gewünschte Seitenset.
- Auf Hinzufügen tippen und warten, bis der Download fertig ist.
Die Übung: Einmal wirklich laden
Diese Übung geht nur am Gerät. Alles Weitere baut darauf auf.
- Laden Sie Scripo Pro in der Rastergröße aus der letzten Einheit.
- Öffnen Sie das Seitenset und lassen Sie einen beliebigen Satz sprechen.
- Schließen Sie es und öffnen Sie es noch einmal – damit der Weg sitzt.
Laden Sie Scripo Pro auf das Gerät.
Öffnen Sie Scripo Pro.
Lassen Sie das Gerät etwas sprechen.
Machen Sie es zu und wieder auf.
Zum Nachdenken: Wo werden neue AssistUK-Inhalte hinzugefügt?
Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort.
Genau – auf beiden Plattformen an derselben Stelle.
Nein – die Vokabulare werden in Grid selbst geladen, unter „Meine Seiten“ → „Seitensets hinzufügen“.
Nein. Scripo Pro kommt direkt in Grid über „Meine Seiten“ → „Seitensets hinzufügen“.
Sofort ins Gespräch: die Kommunikations-Apps
Die Apps-Seite (Handbuch, S. 47–48) ist der Zugang zu allen Modulen. Für die direkte Kommunikation (S. 49–57) stehen bereit: Kommentare – der schnellste Weg, sich einzumischen und zu antworten; Mein Wörterbuch nach ABC – Wörter über den ersten Buchstaben finden; das Ich-Buch – sich vorstellen aus der eigenen Sicht; Sätze nach Themen – vorbereitete Sätze für konkrete Situationen.
Wie bei Scripo Start gilt: Das Ich-Buch bringt die Struktur mit, gefüllt werden muss es individuell. Ein leeres Ich-Buch nützt niemandem.
Nicht jedes Modul muss sichtbar sein: Auf der Apps-Seite lassen sich Module ein- und ausblenden – so wächst die Oberfläche mit der Person statt ihr voraus (Video unten).
Auf der Apps-Seite sind alle Bausteine.
Mit Kommentaren kann man schnell antworten.
Im Ich-Buch steht: Wer bin ich?
Das Ich-Buch muss ausgefüllt werden.
Bausteine kann man zeigen und verstecken.
Zum Nachlesen
Passende Videos
Apps-Seite: Module ein- und ausblenden – Scripo Pro (iPad)
Video direkt auf YouTube ansehen – der QR-Code führt zum selben Video, zum Beispiel fürs Handy neben dem Gerät.
Apps-Seite: Module ein- und ausblenden – Scripo Start (Windows, gleicher Weg)
Video direkt auf YouTube ansehen – der QR-Code führt zum selben Video, zum Beispiel fürs Handy neben dem Gerät.
Die Übung: Das Ich-Buch füllen
Die wichtigste Übung des Kurses – ein vorbereitetes, aber leeres Ich-Buch bleibt sonst leer.
- Öffnen Sie das Ich-Buch und sehen Sie die Struktur an.
- Tragen Sie mindestens drei echte Angaben ein – Name, etwas, das die Person mag, etwas, das sie nicht mag.
- Fragen Sie die Person bei jeder Angabe, ob sie so stimmen soll. Es ist ihr Buch.
- Lassen Sie das Ich-Buch einmal ganz vorlesen.
Öffnen Sie das Ich-Buch.
Schreiben Sie den Namen hinein.
Schreiben Sie: Das mag ich. Das mag ich nicht.
Fragen Sie die Person: Stimmt das so?
Lassen Sie das Ich-Buch vorlesen.
Zum Nachdenken: Was muss beim Ich-Buch auf jeden Fall passieren?
Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort.
Genau. Die vorbereitete Struktur ist das Regal; hineinstellen muss man selbst.
Nein. Es braucht keine Abnahme – es braucht echte Angaben, bestätigt von der Person selbst.
Leider nein. Scripo Pro bringt nur die Struktur mit; die Angaben über die Person müssen eingetragen werden.
Schreiben: Tastatur, schnelle Sätze, Vortragen
Scripo Pro nimmt die Schrift ernst (Handbuch, S. 58–61): Die Tastatur ist ein vollwertiger Schreibweg mit dem Mitteilungsfenster als Sammelstelle. Schnelle Sätze halten vorbereitete Formulierungen für die Momente bereit, in denen Buchstabieren zu langsam ist.
Teilen und Vortragen bringen Geschriebenes nach außen: drucken, weitergeben, einen vorbereiteten Text Abschnitt für Abschnitt vortragen – für Schule, Arbeit und Versammlungen.
Die Mischung macht es: Symbole für das Schnelle, Schrift für das Genaue – die Person entscheidet je Situation, welcher Weg dran ist.
Mit der Tastatur kann man schreiben.
Schnelle Sätze sind schon fertig.
Man kann Texte drucken und teilen.
Man kann einen Text vortragen.
Symbole und Schrift: Beides geht.
Zum Nachlesen
Die Übung: Einen Satz schreiben und vortragen
Am Gerät, gemeinsam.
- Schreiben Sie mit der Person einen kurzen Satz über die Tastatur.
- Speichern Sie einen Satz, der oft gebraucht wird, bei den schnellen Sätzen.
- Probieren Sie „Vortragen“ mit einem kurzen vorbereiteten Text aus.
Schreiben Sie einen Satz mit der Tastatur.
Speichern Sie einen wichtigen Satz.
Probieren Sie das Vortragen aus.
Zum Nachdenken: Wofür sind die schnellen Sätze da?
Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort.
Genau. Schrift für das Genaue, schnelle Sätze für das Tempo – beides gehört zusammen.
Nein – sie ergänzen sie. Freies Schreiben bleibt der Weg für alles, was nicht vorbereitet ist.
Nicht nur. Alles, was oft gebraucht wird, darf dort liegen – Begrüßungen, Standardsätze, Wiederkehrendes.
Alltags-Apps: vom Schulheft bis zur Schmerzskala
Die weiteren Apps (Handbuch, S. 62–89) decken den Alltag ab – eine Auswahl: Mein Schulheft speichert Texte als Felder und holt sie zurück, mit Wochenübersicht und Stundenplan (anpassbar, Video unten). Ablehnung und Zustimmung gibt dem Ja und Nein eigene, schnelle Wege.
Schmerzskala und Gefühle machen Befinden mitteilbar – wichtig für Pflege und Arztbesuche. Meine Aufnahmen, Meine Fotos, Uhr & Datum, Alarm, Taschenrechner und Countdown begleiten durch den Tag.
Der Grundsatz bleibt: Sichtbar ist, was die Person braucht – Module lassen sich ein- und ausblenden, die Oberfläche wächst mit.
Es gibt viele Bausteine für den Alltag.
Im Schulheft kann man Texte speichern.
Mit der Schmerz-Skala kann man Schmerzen zeigen.
Es gibt Uhr, Wecker und Rechner.
Sichtbar ist nur, was die Person braucht.
Zum Nachlesen
Passende Videos
Stundenplan anpassen – Scripo Pro (iPad)
Video direkt auf YouTube ansehen – der QR-Code führt zum selben Video, zum Beispiel fürs Handy neben dem Gerät.
Die Übung: Zwei Alltags-Apps einrichten
Am Gerät – wählen Sie, was zum Alltag der Person passt.
- Richten Sie den Stundenplan im Schulheft ein – oder, wenn Schule kein Thema ist, eine andere Alltags-App.
- Schauen Sie sich die Schmerzskala gemeinsam an und besprechen Sie, wann sie zum Einsatz kommt.
- Blenden Sie eine App aus, die im Moment sicher nicht gebraucht wird – und merken Sie sich den Weg zurück.
Richten Sie den Stundenplan ein.
Schauen Sie sich die Schmerz-Skala an.
Verstecken Sie eine App, die nicht gebraucht wird.
Zum Nachdenken: Warum ist die Schmerzskala mehr als eine Spielerei?
Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort.
Genau. Wer Schmerz zeigen kann, wird richtig behandelt – das ist Teilhabe an der eigenen Gesundheit.
Nein – gerade Erwachsene brauchen sie bei Pflege und Arztterminen.
Das tut sie nicht. Sie sorgt dafür, dass die Person beim Arztbesuch selbst sagen kann, wo und wie stark es wehtut.
Die Windows-Extras: WhatsApp, Internet und mehr
Auf Windows-Geräten reicht Scripo Pro über das Gespräch hinaus (Handbuch, S. 90–105): WhatsApp, E-Mail, Anrufen/SMS und Kontakte öffnen die Fernkommunikation; YouTube (auch als Kids-Fassung), Internet, Meine Videos und Meine Musik die Unterhaltung; die Umfeldsteuerung (Infrarot) schaltet Geräte im Raum.
Wichtig für die Erwartung: Diese Extras gibt es nur auf Windows-Geräten – auf dem iPad stehen sie nicht bereit. Das ist eine Eigenschaft der Plattform, keine Einschränkung von Scripo Pro.
Fernkommunikation ist Teilhabe: Wer selbst schreiben, anrufen und auswählen kann, ist weniger darauf angewiesen, dass andere es stellvertretend tun.
Auf Windows-Geräten gibt es Extras.
Zum Beispiel WhatsApp und E-Mail.
Auch YouTube und Internet.
Auf dem iPad gibt es diese Extras nicht.
Selbst schreiben und anrufen ist wichtig.
Zum Nachlesen
Die Übung: Einen echten Kontakt einrichten
Nur auf einem Windows-Gerät – sonst überspringen Sie diese Übung und markieren die Einheit trotzdem als bearbeitet.
- Richten Sie gemeinsam einen echten Kontakt ein, den die Person erreichen möchte.
- Schreiben Sie eine erste kurze Nachricht – die Person wählt Empfänger und Inhalt.
- Besprechen Sie, wer bei technischen Fragen zur Fernkommunikation hilft.
Speichern Sie einen echten Kontakt.
Schreiben Sie zusammen eine Nachricht.
Die Person entscheidet, was drin steht.
Zum Nachdenken: Wo stehen WhatsApp, Internet und Umfeldsteuerung bereit?
Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort.
Richtig. Das ist eine Eigenschaft der Plattform – gut zu wissen, bevor Erwartungen entstehen.
Nein – diese Extras gibt es nur auf Windows-Geräten.
Es geht nicht um eine Zusatzlizenz, sondern um die Plattform: Windows ja, iPad nein.
Persönlich machen – und gut begleiten
Für die Anpassung gelten die vertrauten Handgriffe (Handbuch, S. 21–25 und 39–46): Bezeichnung ändern, Symbol oder eigenes Foto setzen, Wortlisten ändern – dort, wo viele Wörter zusammenstehen, ändert man alle auf einmal (Videos unten). Felder lieber ausblenden als löschen.
Und wie bei jedem Vokabular entscheidet das Umfeld mit: Selbst zeigen, während Sie sprechen. Warten – eine Antwort dauert länger, als es sich anfühlt. Nicht abfragen – fragen Sie Dinge, deren Antwort Sie nicht kennen.
Scripo Pro gehört der Person, die damit spricht und schreibt – auch wenn sie Wege anders nutzt, als Sie es gedacht haben.
Sie können Texte und Bilder auf Feldern ändern.
Bei Wortlisten ändern Sie viele Wörter auf einmal.
Verstecken ist besser als Löschen.
Zeigen Sie selbst auf dem Gerät.
Warten Sie auf die Antwort.
Das Vokabular gehört der Person.
Zum Nachlesen
Passende Videos
Wortlisten ändern – Grid 3 (Windows)
Video direkt auf YouTube ansehen – der QR-Code führt zum selben Video, zum Beispiel fürs Handy neben dem Gerät.
Wortlisten ändern – Grid for iPad
Video direkt auf YouTube ansehen – der QR-Code führt zum selben Video, zum Beispiel fürs Handy neben dem Gerät.
Die Übung: Eine Woche begleiten
Die letzte Übung dauert länger als der Rest des Kurses – und wirkt am meisten.
- Ergänzen Sie in einer Wortliste ein Wort, das diese Woche gebraucht wird.
- Nehmen Sie sich für sieben Tage täglich fünf Minuten vor, in denen Sie beim Sprechen selbst auf dem Gerät zeigen.
- Üben Sie einmal bewusst, nach einer Frage zehn Sekunden zu schweigen.
- Notieren Sie am Ende der Woche einen Satz, den die Person gesagt oder geschrieben hat und den Sie nicht erwartet hätten.
Schreiben Sie ein neues Wort in eine Wortliste.
Zeigen Sie jeden Tag fünf Minuten selbst auf dem Gerät.
Warten Sie nach einer Frage. Zählen Sie bis zehn.
Schreiben Sie auf, was die Person Neues gesagt hat.
Zum Nachdenken: Warum ist „nicht abfragen“ eine Regel für gute Begleitung?
Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort.
Genau. Wer echte Fragen stellt, bekommt echte Antworten – und ein echtes Gespräch.
Verboten ist es nicht – es ist nur kein Gespräch. Fragen Sie Dinge, deren Antwort Sie nicht kennen.
Nein, das tut sie nicht. Die Regel ist eine Haltungsfrage: echte Fragen statt Tests.
Ihre Rückmeldung
Dieser Kurs lebt von den Menschen, die ihn benutzen. Anregungen und Verbesserungswünsche sind immer willkommen – was war unklar, was hat gefehlt, was hat in Ihrem Alltag nicht funktioniert? Schreiben Sie an lars.tiedemann@assistuk.net.
Wie fanden Sie den Kurs?
Schreiben Sie uns gerne.
Was war gut? Was war schwer?
Was hat gefehlt?
Die E-Mail-Adresse ist:
lars.tiedemann@assistuk.net
Zum Schluss
Wenn alle 8 Einheiten erledigt sind, können Sie eine Teilnahmebestätigung ausdrucken. Der Name wird nur in das Papier gedruckt – er wird nirgends gespeichert und nicht übertragen.
Sind alle Einheiten fertig?
Dann können Sie ein Blatt Papier ausdrucken.
Ihr Name kommt nur auf das Papier.
Wir speichern den Namen nicht.
Die Bestätigung wird möglich, sobald alle Einheiten erledigt sind.
Teilnahmebestätigung
- Was Scripo Pro ist – und für wen
- Rastergröße wählen
- Scripo Pro laden und öffnen
- Sofort ins Gespräch: die Kommunikations-Apps
- Schreiben: Tastatur, schnelle Sätze, Vortragen
- Alltags-Apps: vom Schulheft bis zur Schmerzskala
- Die Windows-Extras: WhatsApp, Internet und mehr
- Persönlich machen – und gut begleiten
Diese Bestätigung hält fest, welche Lerneinheiten bearbeitet wurden.
ASSISTUK Lars Tiedemann · Lise-Meitner-Straße 14 · 79100 Freiburg · assistuk.net