Kommunikation ist ein Menschenrecht
Das Recht auf Kommunikation und Bildung ist in der UN-Behindertenrechtskonvention (insb. Artikel 24) verankert. Niemand ist „zu schwer behindert“, um zu kommunizieren.
Warum Unterstützte Kommunikation, Assistenz und eine gute Finanzierung zusammengehören.
Wir glauben: Jeder Mensch hat etwas zu sagen – und das Recht, gehört zu werden. Wo Lautsprache fehlt, macht Unterstützte Kommunikation (UK) das möglich: mit Sprachcomputer, Augensteuerung, Symbolen oder Gebärden. Kommunikation ist kein Zusatz und kein Luxus, sondern die Grundlage für Selbstbestimmung und Teilhabe.
Jeder Mensch hat etwas zu sagen.
Jeder Mensch darf gehört werden.
Manche Menschen sprechen nicht mit dem Mund.
Sie brauchen andere Wege zum Sprechen.
Diese Wege heißen: Unterstützte Kommunikation.
Das ist wichtig für ein selbständiges Leben.
„Ohne Assistenz keine Teilhabe.
Ohne qualifizierte Assistenz keine Unterstützte Kommunikation.
Ohne Unterstützte Kommunikation keine Selbstbestimmung.“
Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation (GesUK)
aus dem Projekt „Kommunikations-Botschafter:innen“
Das Recht auf Kommunikation und Bildung ist in der UN-Behindertenrechtskonvention (insb. Artikel 24) verankert. Niemand ist „zu schwer behindert“, um zu kommunizieren.
Unterstützte Kommunikation ist kein Sonderthema, sondern fester Bestandteil guter Assistenz – im Sinne von BTHG und SGB IX. Assistenz, die Kommunikation mitdenkt, ermöglicht echte Teilhabe.
Kommunikationshilfen sind ein Grundbedürfnis und erstattungsfähig (§ 33 SGB V, Produktgruppe 16, vgl. ständige Rechtsprechung des BSG). Der Weg dorthin muss verständlich und machbar sein.
Gute Hilfsmittel allein genügen nicht. Es braucht Menschen, die UK verstehen, einführen und begleiten – und die erlebte Perspektive von Menschen, die UK selbst nutzen.
Das ist uns wichtig:
1. Kommunikation ist ein Menschen-Recht.
2. Unterstützte Kommunikation gehört zu guter Assistenz.
3. Eine Kommunikations-Hilfe ist kein Luxus.
Die Kranken-Kasse kann sie bezahlen.
4. Gute Hilfe braucht gute Fach-Leute.
Diese Haltung steckt in allem, was wir tun. Konkret heißt das:
Wir helfen ganz praktisch:
Wir erklären den Weg zur Kommunikations-Hilfe.
Wir erklären, wer das bezahlt.
Wir finden das passende Programm für Sie.
Wir beraten Familien, UK-Nutzende, Fachkräfte und Einrichtungen – persönlich und unkompliziert.