1.0×
Schrift
Kontrast

Scripo Start sicher begleiten

Acht Einheiten vom ersten Laden bis zum Alltag – mit Übung am eigenen Gerät und einer Verständnisfrage je Einheit.

Worum es geht

Für alle, die jemanden mit Scripo Start begleiten: Familien, Assistenzkräfte, Lehrkräfte, Therapeut:innen.

Sprache: Das Vokabular Scripo Start gibt es nur auf Deutsch – Fassungen in anderen Sprachen gibt es nicht. Diese Kursseite können Sie in Ihrer Sprache lesen; das Vokabular selbst, seine Wörter und die Beschriftungen auf dem Gerät sind deutsch.

Jede der 8 Einheiten hat denselben Aufbau: erst das Wissen, dann eine Übung am eigenen Gerät, dann eine Frage zum Nachdenken. Die Frage wird nicht benotet und lässt sich beliebig oft wiederholen – sie soll zeigen, ob etwas angekommen ist, nicht, wer den Kurs macht.

Etwa zwei Stunden, aufteilbar. Der Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert. Es gibt keine Anmeldung und kein Konto. Der Stand steht ausschließlich in diesem Browser; er verschwindet, wenn Sie die Browserdaten löschen, und wandert nicht auf ein anderes Gerät.

Am Ende können Sie eine Teilnahmebestätigung ausdrucken. Sie hält fest, welche Lerneinheiten Sie bearbeitet haben.

Alles hier steht auch ohne Kurs offen: AssistUK Scripo Start – Anleitung V1 (92 Seiten, bebildert), die Themen mit Video und die Fragensammlung.

Das ist ein Kurs über Scripo Start.
Scripo Start ist ein Vokabular für einen Sprach-Computer.
Das Vokabular Scripo Start gibt es nur auf Deutsch.
Es gibt das Vokabular nicht in anderen Sprachen.
Der Kurs hat 8 Einheiten.
In jeder Einheit gibt es: Wissen, eine Übung und eine Frage.
Die Frage wird nicht benotet.
Sie brauchen kein Konto. Sie müssen sich nicht anmelden.
Am Ende können Sie ein Blatt Papier ausdrucken.
Darauf steht: Das habe ich gelernt.
Das Blatt ist kein Zeugnis.

Was Scripo Start ist – und für wen

Scripo Start ist ein Vokabular aus Kernwörtern und Randvokabular. Kernwörter sind die wenigen Wörter, die in fast jeder Äußerung vorkommen – „ich“, „will“, „noch“, „nicht“. Randvokabular sind die vielen Wörter, die nur zu einem Thema passen. Beides zusammen macht freies Sprechen möglich.

Vier Wege führen sofort in ein Gespräch, ohne dass vorher etwas gelernt werden muss: Ich-Buch, Kommentare, Sätze nach Themen und Wörter nach Themen.

Daneben eröffnet Scripo Start Erfahrungen mit Lauten, Buchstaben und Schrift. Wörter lassen sich über den ersten Buchstaben finden – das ist Kommunikation und Schriftspracherwerb zugleich.

Die Symbole stammen von METACOM (Annette Kitzinger). Alle Eingabewege sind möglich: Finger, Auge, Scanning mit Taste, Maus.

Scripo Start ist ein Vokabular für einen Sprach-Computer.
Es hat wichtige Wörter und viele Themen-Wörter.
Man kann sofort sprechen: mit dem Ich-Buch oder mit Sätzen zu einem Thema.
Man kann auch Buchstaben und Schrift ausprobieren.
Man kann mit dem Finger, den Augen, einer Taste oder der Maus auswählen.

Die Übung: Für wen genau?

Diese Übung braucht noch kein Gerät – nur zwei Minuten Nachdenken über die Person, die Sie begleiten.

  1. Schreiben Sie auf, wer Scripo Start nutzen wird – mit Namen.
  2. Kreuzen Sie an, was zuerst dran ist: sofort in Austausch kommen, eine immer gleiche Navigation haben, Erfahrungen mit Schrift machen, oder in der Schule mithalten.
  3. Notieren Sie einen Satz, den diese Person diese Woche sagen können soll.

Denken Sie an die Person, die Scripo Start nutzt.
Schreiben Sie den Namen auf.
Was ist das erste Ziel? Zum Beispiel: etwas sagen können.
Schreiben Sie einen Satz auf, den die Person bald sagen soll.

Zum Nachdenken: Was sind Kernwörter?

Raster und Farbe wählen

Die Rastergröße bestimmt, wie groß die Felder sind und wie viele auf eine Seite passen. Wer klein und genau ansteuern kann, gut sieht und Text neben Symbol auf kleinen Feldern erkennt, kann ein Raster mit mehr Feldern nehmen – mehr Wörter ohne Umweg.

Gibt es Gründe in der Ansteuerung, im Sehen oder in der Verarbeitung, ist ein Raster mit weniger und dafür größeren Feldern sinnvoll.

Scripo Start gibt es in sieben Farben: Blau, Hellblau, Grün, Gelb, Rot, Dunkel (mehr Kontrast) und Lila. „Dunkel“ ist die Wahl, wenn mehr Kontrast gebraucht wird.

Wichtig: Bei Sehbeeinträchtigungen ist die Farbe eine fachliche Entscheidung. Sonst entscheiden die Anwender:innen selbst, welche Farbe sie mag – nicht die Begleitung.

Das Raster sagt: Wie viele Felder sind auf einer Seite?
Wenige große Felder sind leichter zu treffen.
Viele kleine Felder haben mehr Wörter.
Es gibt sieben Farben.
Die Person sucht die Farbe selbst aus.
Nur bei Problemen mit dem Sehen entscheidet die Fachkraft mit.

Die Übung: Raster begründen, Farbe überlassen

Jetzt am Gerät – oder mit dem Handbuch neben sich.

  1. Legen Sie fest, welches Raster Sie nehmen, und schreiben Sie einen Satz dazu, warum.
  2. Zeigen Sie die Farben und lassen Sie die Person wählen – auch wenn die Wahl Sie überrascht.
  3. Halten Sie fest, wann Sie das Raster wieder überprüfen (zum Beispiel in vier Wochen).

Suchen Sie ein Raster aus.
Schreiben Sie auf: Warum dieses Raster?
Zeigen Sie der Person alle Farben.
Die Person sucht die Farbe aus.
Schreiben Sie auf, wann Sie noch einmal schauen.

Zum Nachdenken: Wer entscheidet, welche Farbe Scripo Start bekommt?

Inhalte laden und öffnen

Scripo Start wird als Seitenset zu „Meine Seiten“ hinzugefügt. Dafür muss das Gerät im Internet sein und die AssistUK-Lizenz freigeschaltet.

Der Weg unterscheidet sich zwischen Grid 3 (Windows) und Grid for iPad – unten stehen beide.

Die Lizenz gilt für alle AssistUK-Inhalte: Ein Wechsel von Scripo Start zu Scripo Pro oder Clavis kostet nichts extra.

Scripo Start muss auf das Gerät geladen werden.
Das Gerät braucht dafür Internet.
Es geht über „Meine Seiten“.
Am Computer geht es anders als am iPad.

Grid 3 (Windows)

  1. Grid 3 öffnen und zu Meine Seiten gehen.
  2. Seitenset hinzufügen wählen.
  3. Bei den AssistUK-Inhalten Scripo Start in der gewünschten Rastergröße und Farbe suchen.
  4. Hinzufügen und warten, bis der Download fertig ist.
  5. Das Seitenset einmal öffnen und die Startseite ansehen.

Grid for iPad

  1. Grid for iPad öffnen und zu Meine Seiten gehen.
  2. Seitenset hinzufügen wählen.
  3. Bei den AssistUK-Inhalten Scripo Start in der gewünschten Rastergröße und Farbe suchen.
  4. Hinzufügen und warten, bis der Download fertig ist.
  5. Das Seitenset einmal öffnen und die Startseite ansehen.

Die Übung: Einmal wirklich laden

Diese Übung geht nur am Gerät. Nehmen Sie sich die Zeit – alles Weitere baut darauf auf.

  1. Laden Sie Scripo Start in der Rastergröße und Farbe aus der letzten Einheit.
  2. Öffnen Sie das Seitenset und lassen Sie einen beliebigen Satz sprechen.
  3. Schließen Sie es und öffnen Sie es noch einmal – damit der Weg sitzt.

Laden Sie Scripo Start auf das Gerät.
Öffnen Sie Scripo Start.
Lassen Sie das Gerät etwas sprechen.
Machen Sie es zu und wieder auf.

Zum Nachdenken: Wo werden neue AssistUK-Inhalte hinzugefügt?

Sich zurechtfinden: drei Bereiche

Jede Seite ist gleich aufgebaut – das ist Absicht und der Grund, warum sich Scripo Start schnell einprägt. Es gibt immer Mitteilungsleiste, Arbeitsbereich und Navigationsleiste.

In der Mitteilungsleiste steht in der Mitte das Mitteilungsfenster mit dem geschriebenen Text. Links liegt „Alles sprechen“. Ist Augensteuerung oder Mausverweilen eingestellt, erscheint daneben „Pause“, um die Ansteuerung kurz auszuschalten.

Der Arbeitsbereich ist die Fläche mit den Wörtern und Symbolen. Die Navigationsleiste führt zwischen den Seiten hin und her.

Die Apps-Seite ist der Zugang zu allen Modulen – Ich-Buch, Tastatur, Uhr, Alarm und den anderen.

Jede Seite sieht gleich aus.
Oben ist die Mitteilungs-Leiste. Dort steht der Text.
Links ist ein Feld: Alles sprechen.
In der Mitte sind die Wörter und Bilder.
Unten oder an der Seite kann man weiter-gehen.
Auf der Apps-Seite sind alle Bausteine.

Die Übung: Die drei Bereiche zeigen

Am geöffneten Scripo Start.

  1. Zeigen Sie der Person nacheinander die drei Bereiche und benennen Sie sie.
  2. Lassen Sie einen kurzen Text entstehen und dann „Alles sprechen“ auslösen.
  3. Öffnen Sie die Apps-Seite und schauen Sie gemeinsam, was es dort gibt – ohne etwas zu erklären.

Zeigen Sie die drei Bereiche.
Sagen Sie die Namen dazu.
Schreiben Sie etwas und lassen Sie es sprechen.
Gehen Sie zur Apps-Seite und schauen Sie gemeinsam.

Zum Nachdenken: Wofür ist das Feld „Pause“ neben „Alles sprechen“ da?

Sofort ins Gespräch kommen

Kommentare sind der schnellste Weg: kurz auf eine Frage antworten, einen Hinweis geben, sich einmischen. Damit lässt sich ein Gespräch führen, bevor irgendetwas gelernt wurde.

Das Ich-Buch sammelt Informationen über die Person, aus ihrer Sicht. Es ist der einfachste Weg, sich vorzustellen – auch bei Menschen, die noch keine vertrauten Gesprächspartner sind. Scripo Start bringt eine vorbereitete Struktur mit; gefüllt werden muss sie individuell. Ein leeres Ich-Buch nützt niemandem.

Sätze nach Themen enthält über 40 konkrete Situationen, die sofort nutzbar sind. Oben lässt sich ein Timer stellen; läuft er ab, ertönt ein Alarmton.

Wörter nach Themen passt dazu: dieselben über 40 Situationen, aber als einzelne Wörter. Die Umrandungen folgen den Montessori-Farben; ganz links stehen mögliche Satzanfänge, daneben die wichtigen Kernwörter.

Zum Füllen brauchen Sie genau zwei Handgriffe: die Bezeichnung eines Feldes ändern und ein Bild auf das Feld legen. Mehr ist es nicht. Mit diesen beiden Handgriffen füllen Sie nicht nur das Ich-Buch, sondern später jedes Feld in Scripo Start — sie sind das zentrale Handwerk des ganzen Kurses. Deshalb stehen sie hier und nicht erst am Ende.

Mit Kommentaren kann man schnell antworten.
Im Ich-Buch steht: Wer bin ich?
Das Ich-Buch muss ausgefüllt werden. Sonst ist es leer.
Bei Sätze nach Themen gibt es über 40 Situationen.
Bei Wörter nach Themen gibt es die gleichen Themen als einzelne Wörter.

Zum Füllen brauchen Sie 2 Handgriffe:
1. Sie ändern den Text auf einem Feld.
2. Sie legen ein Bild auf das Feld.
Mehr ist es nicht.
Diese 2 Handgriffe brauchen Sie immer wieder.
Sie sind das Wichtigste im ganzen Kurs.

Handgriff 1 — die Bezeichnung ändern. Das ist der Text, der auf dem Feld steht und gesprochen wird.

Handgriff 1: Den Text auf dem Feld ändern.
Das ist der Text, den das Gerät spricht.

Grid 3 (Windows)

  1. Die Seite öffnen, auf der das Feld geändert werden soll.
  2. Oben das Menü öffnen und Seite bearbeiten wählen.
  3. Das Feld auswählen, das geändert werden soll.
  4. Beschriftung ändern wählen und den Text über die Tastatur eingeben.
  5. Wird ein passendes Bild zur Bezeichnung gefunden, erscheint es oben und kann direkt ausgewählt werden; weitere Bilder über Bild finden.
  6. Oben Bearbeiten beenden wählen und das Speichern mit Ja bestätigen.

Grid for iPad

  1. Die Seite öffnen, auf der das Feld geändert werden soll.
  2. Oben das Menü öffnen und Seite bearbeiten wählen.
  3. Das Feld auswählen und Feld bearbeiten wählen – das Feld wird vergrößert dargestellt.
  4. Die Zeile auswählen, in der die Bezeichnung steht oder stehen soll.
  5. Den Text für die Bezeichnung über die Tastatur eingeben.
  6. Auf Fertig und anschließend Bearbeiten beenden tippen.

Handgriff 2 — ein Bild auf das Feld legen. Für ein Ich-Buch ist das fast immer ein eigenes Foto, kein Symbol: die echte Schwester, die echte Katze, das echte Zimmer.

Handgriff 2: Ein Bild auf das Feld legen.
Nehmen Sie am besten ein echtes Foto.
Zum Beispiel ein Foto von Ihrer Schwester.

Grid 3 (Windows)

  1. Die Seite öffnen, Menü öffnen und Seite bearbeiten wählen.
  2. Das Feld auswählen und Bild finden wählen.
  3. Ein Foto aufnehmen oder eine Bilddatei auswählen und bestätigen.
  4. Bearbeiten beenden wählen und mit Ja bestätigen.

Grid for iPad

  1. Die Seite öffnen, Menü öffnen und Seite bearbeiten wählen.
  2. Das Feld auswählen und Feld bearbeiten wählen.
  3. In das Bild-Feld tippen und Bild finden wählen.
  4. Quelle wählen: Foto-Mediathek, Websuche oder Kamera – Bild auswählen bzw. aufnehmen.
  5. Auf Fertig und anschließend Bearbeiten beenden tippen.

Die Übung: Das Ich-Buch füllen – fünfmal dieselben zwei Handgriffe

Das ist die wichtigste Übung des ganzen Kurses. Ein vorbereitetes, aber leeres Ich-Buch bleibt sonst leer – oft für Jahre. Und weil die beiden Handgriffe erst durch Wiederholung sitzen, machen Sie sie hier nicht einmal, sondern fünfmal.

  1. Öffnen Sie das Ich-Buch und sehen Sie die vorbereitete Struktur an.
  2. Feld 1 – der Name. Erst die Bezeichnung ändern, dann ein Foto der Person einfügen.
  3. Feld 2 – ein Mensch, der wirklich vorkommt. Wieder beides: echter Name, echtes Foto.
  4. Feld 3 – etwas, das die Person mag. Wieder beides.
  5. Feld 4 – etwas, das sie nicht mag. Wieder beides.
  6. Feld 5 – frei gewählt. Diesmal ohne oben nachzusehen. Wenn Sie hier ins Stocken geraten, gehen Sie zurück zu Handgriff 1 und 2 und machen Feld 5 noch einmal – genau dafür ist die Wiederholung da.
  7. Fragen Sie die Person bei jeder Angabe, ob sie so stimmen soll. Es ist ihr Buch.
  8. Lassen Sie das Ich-Buch am Ende einmal ganz vorlesen.

Öffnen Sie das Ich-Buch.
Sie ändern jetzt 5 Felder.
Bei jedem Feld machen Sie 2 Sachen:
Sie ändern den Text auf dem Feld.
Sie legen ein Bild auf das Feld.

Feld 1: Der Name von der Person.
Feld 2: Ein Mensch, den die Person kennt.
Feld 3: Das mag die Person.
Feld 4: Das mag die Person nicht.
Feld 5: Etwas, das Sie selbst aussuchen.

Machen Sie es 5 Mal.
Durch das Üben können Sie es dann.
Fragen Sie die Person: Stimmt das so?
Lassen Sie das Ich-Buch vorlesen.

Zum Nachdenken: Was muss beim Ich-Buch auf jeden Fall passieren?

Lesen und Schreiben von Anfang an

Mein ABC-Wörterbuch sortiert über 300 Wörter aus Kern- und Grundschulwortschatz nach dem ersten Buchstaben. Wer den ersten Laut kennt, findet damit ein Wort – ohne lesen zu können.

Meine Lexika nach ABC geht spielerisch vor: erst eine Kategorie wählen (Obst, Tiere …), dann den ersten Buchstaben, dann erscheinen die passenden Wörter.

Meine Anlaut-Tastatur hat Anlautbilder und lautgetreue Aufnahmen der Anlaute. Sie spricht neben dem Anlaut immer auch das gerade geschriebene Wort mit – so wird Schreiben hörbar.

Mein Schulheft speichert Text aus dem Mitteilungsfenster als Felder und holt ihn später zurück – Hausaufgaben, ein Referat, eine Information aus der Schule. Dazu gehört eine Wochenübersicht mit Stundenplan. Meine Sätze tut dasselbe für allgemeine Inhalte.

Wichtig für die Haltung: Schriftspracherwerb beginnt nicht, wenn jemand „soweit“ ist. Er beginnt mit Gelegenheiten – und die stehen hier bereit.

Es gibt ein Wörter-Buch mit über 300 Wörtern.
Die Wörter sind nach dem ersten Buchstaben sortiert.
Bei Meine Lexika wählt man erst ein Thema, dann einen Buchstaben.
Die Anlaut-Tastatur hat Bilder und Laute.
Sie spricht das Wort mit, das man schreibt.
Im Schulheft kann man Texte speichern.

Die Übung: Über den ersten Buchstaben ein Wort finden

Am Gerät, gemeinsam.

  1. Suchen Sie gemeinsam ein Wort, das die Person heute braucht.
  2. Finden Sie es über „Mein ABC-Wörterbuch“ – über den ersten Buchstaben, nicht über die Suche.
  3. Probieren Sie die Anlaut-Tastatur aus und hören Sie, wie das Wort beim Schreiben mitgesprochen wird.
  4. Speichern Sie einen Satz in „Meine Sätze“ und holen Sie ihn zurück.

Suchen Sie ein Wort aus.
Gehen Sie zu Mein ABC-Wörterbuch.
Suchen Sie das Wort über den ersten Buchstaben.
Probieren Sie die Anlaut-Tastatur.
Speichern Sie einen Satz bei Meine Sätze.

Zum Nachdenken: Was macht die Anlaut-Tastatur zusätzlich zum Anlaut hörbar?

Persönlich machen

Drei Handgriffe reichen für fast alles: Bezeichnung ändern (der Text auf dem Feld), Symbol auswählen und eigenes Bild einfügen – ein Foto sagt bei Personen und Orten mehr als jedes Symbol.

Stehen mehrere Wörter zusammen auf einer Seite, ist das meist eine Wortliste. Dort ändert man alle auf einmal, statt Feld für Feld.

Felder ein- und ausblenden ist das mildeste Mittel: Ein ausgeblendetes Feld ist weg, aber nicht gelöscht – und jederzeit zurückholbar. Besser ausblenden als löschen.

Eine Warnung aus der Praxis: Weniger ist nicht automatisch leichter. Wer zu viel ausblendet, nimmt Wörter weg, bevor jemand sie gebraucht hat. Blenden Sie aus, was stört – nicht, was noch nicht genutzt wird.

Sie können den Text auf einem Feld ändern.
Sie können ein anderes Bild wählen.
Sie können ein eigenes Foto einfügen.
Bei vielen Wörtern zusammen: Das ist eine Wortliste.
Sie können Felder verstecken.
Verstecken ist besser als Löschen. Man kann sie zurückholen.
Verstecken Sie nicht zu viel.

Die Übung: Wortliste ergänzen und ein Feld ausblenden

Am Gerät. Die ersten beiden Schritte kennen Sie aus Einheit 5 – diesmal außerhalb des Ich-Buchs, damit sichtbar wird, dass dieselben zwei Handgriffe überall gelten.

  1. Zur Wiederholung: Ändern Sie auf einer beliebigen Seite die Bezeichnung eines Feldes in einen echten Namen aus dem Umfeld der Person.
  2. Fügen Sie auf demselben Feld ein eigenes Foto ein. Wenn das jetzt ohne Nachsehen gelingt, sitzt das Handwerk.
  3. Suchen Sie eine Wortliste und ergänzen Sie dort ein Wort, das diese Woche gebraucht wird.
  4. Blenden Sie ein Feld aus, das wirklich stört – und blenden Sie es zur Übung wieder ein.

Das kennen Sie schon aus Einheit 5:
Schreiben Sie einen echten Namen auf ein Feld.
Fügen Sie ein Foto von der Person ein.
Diesmal nicht im Ich-Buch.
Es geht überall gleich.

Das ist neu:
Suchen Sie eine Wortliste.
Schreiben Sie dort ein neues Wort dazu.
Verstecken Sie ein Feld.
Holen Sie das Feld wieder zurück.

Zum Nachdenken: Ein Feld stört gerade. Was ist der richtige Schritt?

Und jetzt Sie: die Rolle der Begleitung

Das Gerät spricht nicht von allein. Was darüber entscheidet, ob Scripo Start benutzt wird, ist das Verhalten der Menschen drumherum – dafür gibt es gute Belege, und deshalb steht diese Einheit am Ende und nicht als Anhang.

Modellieren heißt: Sie zeigen selbst auf dem Gerät, während Sie sprechen. Nicht als Aufgabe, sondern nebenbei – so, wie Kinder Sprache hören, bevor sie sprechen.

Warten ist der zweite Teil und der schwerere. Eine Antwort über ein Vokabular dauert länger, als es sich anfühlt. Wer die Pause füllt, nimmt die Antwort weg.

Nicht abfragen. „Wo ist rot?“ ist ein Test, kein Gespräch. Fragen Sie Dinge, deren Antwort Sie nicht kennen.

Ein Vokabular ist kein Lernprogramm, sondern die Stimme einer Person. Es gehört ihr – auch wenn sie Felder anders nutzt, als Sie es gedacht haben.

Das Gerät spricht nicht von allein.
Wichtig ist, was die anderen Menschen tun.
Zeigen Sie selbst auf dem Gerät, wenn Sie sprechen.
Warten Sie. Eine Antwort dauert länger.
Fragen Sie nichts ab. Das ist ein Test, kein Gespräch.
Das Vokabular gehört der Person.

Die Übung: Eine Woche modellieren

Die letzte Übung dauert länger als der Rest des Kurses – und wirkt am meisten.

  1. Nehmen Sie sich für sieben Tage täglich fünf Minuten vor, in denen Sie beim Sprechen selbst auf dem Gerät zeigen.
  2. Zählen Sie an einem Tag mit, wie viele Ihrer Äußerungen Fragen waren, deren Antwort Sie schon kannten.
  3. Üben Sie einmal bewusst, nach einer Frage zehn Sekunden zu schweigen.
  4. Notieren Sie am Ende der Woche einen Satz, den die Person gesagt hat und den Sie nicht erwartet hätten.

Zeigen Sie eine Woche lang jeden Tag fünf Minuten selbst auf dem Gerät.
Stellen Sie weniger Test-Fragen.
Warten Sie nach einer Frage. Zählen Sie bis zehn.
Schreiben Sie auf, was die Person Neues gesagt hat.

Zum Nachdenken: Warum ist Warten so wichtig?

Ihre Rückmeldung

Dieser Kurs lebt von den Menschen, die ihn benutzen. Anregungen und Verbesserungswünsche sind immer willkommen – was war unklar, was hat gefehlt, was hat in Ihrem Alltag nicht funktioniert? Schreiben Sie an lars.tiedemann@assistuk.net.

Wie fanden Sie den Kurs?
Schreiben Sie uns gerne.
Was war gut? Was war schwer?
Was hat gefehlt?
Die E-Mail-Adresse ist:
lars.tiedemann@assistuk.net

Zum Schluss

Wenn alle 8 Einheiten erledigt sind, können Sie eine Teilnahmebestätigung ausdrucken. Der Name wird nur in das Papier gedruckt – er wird nirgends gespeichert und nicht übertragen.

Sind alle Einheiten fertig?
Dann können Sie ein Blatt Papier ausdrucken.
Ihr Name kommt nur auf das Papier.
Wir speichern den Namen nicht.

Die Bestätigung wird möglich, sobald alle Einheiten erledigt sind.

Teilnahmebestätigung

Die Teilnehmerin oder der Teilnehmer hat die folgenden Lerneinheiten bearbeitet:
Scripo Start sicher begleiten
  1. Was Scripo Start ist – und für wen
  2. Raster und Farbe wählen
  3. Inhalte laden und öffnen
  4. Sich zurechtfinden: drei Bereiche
  5. Sofort ins Gespräch kommen
  6. Lesen und Schreiben von Anfang an
  7. Persönlich machen
  8. Und jetzt Sie: die Rolle der Begleitung
Ausgedruckt am .
Diese Bestätigung hält fest, welche Lerneinheiten bearbeitet wurden.
ASSISTUK Lars Tiedemann · Lise-Meitner-Straße 14 · 79100 Freiburg · assistuk.net