Für Familien
Ihr Kind kommuniziert anders? Wir helfen Ihnen, die passende Kommunikationslösung zu finden – Schritt für Schritt, mit Herz und Fachwissen.
Der erste Schritt ist kostenlos und unverbindlich.
Der erste Schritt kostet nichts.
Sie müssen danach nichts kaufen.
Ihr Kind spricht nicht?
Wenn ein Kind nicht oder nur wenig spricht, ist das für Familien oft eine große Herausforderung. Vielleicht haben Sie schon viele Ärzte besucht, Therapien ausprobiert und sich gefragt: Wird mein Kind jemals sagen können, was es denkt und fühlt?
Die gute Nachricht: Jedes Kind hat etwas zu sagen. Und es gibt Wege, die Kommunikation zu ermöglichen – auch ohne Lautsprache. Das Fachgebiet heißt Unterstützte Kommunikation (abgekürzt: UK). Dabei geht es darum, Menschen mit Hilfe von Symbolen, Gebärden, Kommunikationstafeln oder Sprachcomputern eine Stimme zu geben.
UK ersetzt nicht die Lautsprache – sie ergänzt sie. Viele Kinder, die mit einem Sprachcomputer starten, beginnen später auch mehr zu sprechen. Der wichtigste Schritt ist, jetzt anzufangen. Denn Kommunikation ist ein Grundbedürfnis – und ein Recht Ihres Kindes.
Ihr Kind spricht nicht oder nur wenig?
Das ist für viele Familien schwer.
Aber es gibt Hilfe!
Es gibt besondere Geräte und Programme.
Damit kann Ihr Kind sagen, was es denkt.
Das heißt: Unterstützte Kommunikation.
Die Abkürzung ist: UK.
UK hilft Ihrem Kind, sich mitzuteilen.
Zum Beispiel mit Bildern auf einem Tablet.
Oder mit einem Sprach-Computer.
Der wichtigste Schritt: Jetzt anfangen!
Wie wir helfen
Bei AssistUK begleiten wir Familien auf dem Weg zur passenden Kommunikationslösung. Unser Angebot umfasst:
So helfen wir Ihrer Familie:
Kostenlose Erstberatung
Wir hören zu, lernen Ihr Kind kennen und besprechen gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt. Unverbindlich und kostenlos – damit Sie wissen, wo Sie stehen und was die nächsten Schritte sein können.
Wir reden mit Ihnen über Ihr Kind.
Das erste Gespräch kostet nichts.
Hilfsmittelversorgung
Ein Sprachcomputer oder Tablet mit Kommunikations-Software kann von der Krankenkasse bezahlt werden. Wir erklären Ihnen, wie der Antrag funktioniert, und begleiten Sie durch den Prozess.
Die Kranken-Kasse kann einen Sprach-Computer bezahlen.
Wir helfen Ihnen beim Antrag.
Vokabulare für Grid
Wir entwickeln Kommunikations-Vokabulare für die Software Grid von Smartbox. Ob Symbole, Schrift oder eine Kombination – wir finden das richtige Vokabular für Ihr Kind. Unser Vokabular-Finder hilft Ihnen dabei.
Wir machen Sprach-Programme für die Software Grid.
Wir finden das richtige Programm für Ihr Kind.
Apps für Augensteuerung
Manche Kinder steuern ihren Computer mit den Augen. Unsere EyePlayground-Apps machen den Einstieg in die Augensteuerung spielerisch und motivierend – mit Spielen, Musik und kreativen Angeboten.
Manche Kinder steuern den Computer mit den Augen.
Dafür haben wir Spiele gemacht.
Die Spiele machen Spaß.
Häufige Fragen von Familien
Wird mein Kind weniger motiviert sein zu sprechen, wenn es UK nutzt?
Nein, das ist eine häufige Sorge – aber die Forschung zeigt: UK fördert die Sprachentwicklung, anstatt sie zu hemmen. Kinder, die UK nutzen, entwickeln oft mehr Kommunikationskompetenz, weil sie sich effizienter ausdrücken können und mehr Motivation haben mitzumachen. UK ist eine Ergänzung zur Lautsprache, nicht ihr Ersatz.
Ab welchem Alter kann UK eingesetzt werden?
UK kann in jedem Alter beginnen – vom Kleinkind bis ins hohe Erwachsenenalter. Schon Kleinkinder können von Gebärden, Symbolen und Modelling profitieren – UK-Angebote können von Anfang an Teil des Alltags sein. Entscheidend ist nicht das Alter – es gibt keine Voraussetzungen für UK. Jedes Kind kann sofort beginnen; die Form der Unterstützung wird individuell angepasst. Eine kostenlose Erstberatung kann klären, welche Form der Unterstützung zu Ihrem Kind passt.
Was kostet eine Beratung?
Die Erstberatung ist kostenlos. In diesem Gespräch lernen wir Ihr Kind und Ihre Situation kennen und geben erste Empfehlungen. Folgeberatungen kosten 125 € netto/Stunde (45 Min an der Person + 15 Min Vor-/Nachbereitung) zzgl. 19 % MwSt. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Kosten-Seite.
Übernimmt die Krankenkasse das Hilfsmittel?
Ja, in der Regel. Kommunikationshilfsmittel sind Leistungen der Krankenkasse gemäß § 33 SGB V, wenn ein ärztliches Rezept vorliegt und das Hilfsmittel medizinisch notwendig ist. Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung und kümmern uns um die fachliche Begründung. Weitere Informationen: Hilfsmittel-Beantragung.
Wie lange dauert es bis zum Hilfsmittel?
Im günstigen Fall etwa 5–8 Wochen, häufig 2–4 Monate – je nach Erprobung, Prüfung durch den Medizinischen Dienst und ggf. Widerspruch. Der Prozess sieht so aus: Beratung (1–2 Wochen) → ärztliches Rezept → Antragstellung (1–2 Wochen) → Genehmigung durch die Krankenkasse (3–5 Wochen) → Hilfsmittel kommt an → Einrichtung und Setup. Jede Situation ist unterschiedlich, daher kann es schneller oder langsamer gehen.
Was ist, wenn der Antrag abgelehnt wird?
Sie haben das Recht, Widerspruch einzulegen (Frist: 1 Monat ab Ablehnung). Wir unterstützen Sie dabei mit fachlicher Begründung und neuer Dokumentation. Für eine rechtliche Beratung können Sozialverbände wie VdK oder SoVD unterstützen. Das Verfahren vor dem Sozialgericht ist für Versicherte gerichtskostenfrei (§ 183 SGG); Kosten für eine eigene anwaltliche Vertretung können entstehen. Zusammengefasst: Sie sind nicht allein – und eine Ablehnung ist nicht das Ende.
Wird mein Kind weniger sprechen, wenn es UK nutzt?
Nein. UK hilft beim Sprechen.
UK ist nicht statt Sprechen.
UK ist zusammen mit Sprechen.
Wann kann UK beginnen?
UK kann in jedem Alter beginnen.
Es gibt keine Voraussetzungen.
Wir finden zusammen die passende Form für Ihr Kind.
Was kostet die Beratung?
Das erste Gespräch ist kostenlos.
Weitere Gespräche kosten Geld.
Eine Stunde kostet 125 Euro.
Dazu kommt noch die Mehrwert-Steuer.
Zahlt die Krankenkasse?
Ja, meist zahlt die Kranken-Kasse.
Der Arzt schreibt ein Rezept.
Dann können Sie den Antrag stellen.
Wie lange dauert es?
Es dauert oft einige Wochen.
Manchmal dauert es auch einige Monate.
Dann hat Ihr Kind das Hilfsmittel.
Was wenn der Antrag abgelehnt wird?
Sie können Widerspruch machen.
Dafür haben Sie 1 Monat Zeit.
Wir helfen Ihnen dabei.
Das Gericht kostet Sie kein Geld.
Ein eigener Anwalt kann aber Geld kosten.
Erste Schritte
Sie möchten etwas für Ihr Kind tun, wissen aber nicht genau, wo Sie anfangen sollen? Hier ist ein einfacher Fahrplan:
- Nehmen Sie Kontakt auf. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Kind – wir melden uns zeitnah zurück.
- Kostenlose Erstberatung. In einem persönlichen Gespräch (in unserer Praxis in Freiburg oder per Video) lernen wir Ihr Kind und Ihre Situation kennen. Gemeinsam besprechen wir, welche Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation in Frage kommen.
- Ausprobieren. Wir zeigen Ihnen und Ihrem Kind verschiedene Lösungen. Ihr Kind darf alles in Ruhe testen – denn die beste Lösung ist die, die im Alltag funktioniert. Für die Erprobung von Kommunikationsgeräten arbeiten wir mit REHAVISTA und deren Partnern zusammen.
- Hilfsmittel beantragen. Wenn ein Sprachcomputer oder Tablet das Richtige ist, unterstützen wir Sie beim Antrag bei der Krankenkasse. Sie müssen das nicht allein machen.
- Begleitung. Auch nach der Versorgung sind wir für Sie da. Wir helfen beim Einrichten, passen das Vokabular an und unterstützen Sie und das Umfeld Ihres Kindes per Videoberatung (Schule, Therapie, Zuhause).
So geht es los:
- Schreiben Sie uns eine Nachricht.
- Wir reden über Ihr Kind. Das kostet nichts.
- Ihr Kind darf Geräte ausprobieren.
- Wir helfen beim Antrag bei der Krankenkasse.
- Wir helfen auch danach weiter.
Schwere Wörter? UK-Fachbegriffe verständlich erklärt – im Glossar mit 133 Einträgen.
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Sie haben Fragen oder möchten einen Beratungstermin vereinbaren? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Der erste Schritt ist oft der wichtigste – und er kostet Sie nichts.
Wollen Sie mit uns reden?
Klicken Sie auf einen Knopf.
Das erste Gespräch kostet nichts.