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Aktuelles

Was es Neues gibt – und was gerade wichtig ist.

Wo deutsches Recht gilt, steht es jetzt dabei

Vieles auf diesen Seiten gilt überall: wie ein Vokabular aufgebaut ist, wie Kommunikation mit Szenenbildern funktioniert, wie Augensteuerung geübt wird. Anderes gilt nur in Deutschland – Antragswege, Kostenträger, die Regeln des Sozialrechts.

Auf 27 Seiten steht dazu jetzt eine kurze Randnotiz ganz oben: „Gilt für Deutschland.“ Zwei Sätze, in Alltagssprache und in Einfacher Sprache. Betroffen sind unter anderem Kosten und Finanzierung, Der Weg zum Hilfsmittel, die Seiten für die einzelnen Rollen – von Familien über Fachkräfte bis zur Sachbearbeitung – und die Grundlagentexte zu Teilhabe, ICF, Pflege und Assistenz.

Der Grund: Diese Website wird in vielen Sprachen gelesen, auch außerhalb Deutschlands. Ein Satz über § 33 SGB V hilft dort nicht weiter – schlimmstenfalls führt er in die Irre. Die Inhalte, Vokabulare und Apps selbst lassen sich überall nutzen; nur die Finanzierung ist eine nationale Frage.

Zu Kosten und Finanzierung

Manche Regeln gelten nur in Deutschland.
Zum Beispiel Regeln über Geld.
Bei diesen Texten steht jetzt ein Hinweis.
In anderen Ländern gelten andere Regeln.
Die Apps kann man überall benutzen.

Vier neue Spiele – mit Levelfolge statt Endlosschleife

Die meisten Spiele in AssistPlay laufen ohne Anfang und Ende: Man spielt, bis man aufhört. Vier neue Spiele gehen einen anderen Weg. Sie haben eine Levelfolge mit Sternen, eine Weltkarte und Abzeichen – man sieht, wie weit man gekommen ist, und hat einen Grund, wiederzukommen.

Die vier unterscheiden sich vor allem darin, wie viel ein einzelner Zug verlangt: Bei Sprudel tauscht man zwei Nachbarn, bei Platsch genügt ein einziger Tipp auf eine Gruppe, beim Legespiel wählt man erst eine Form und dann ihren Platz, bei Verbinden nur zwei Punkte – den Weg dazwischen sucht das Spiel selbst.

Das ist kein Zufall, sondern der eigentliche Punkt: Wer am Tauschen scheitert, kommt mit Platsch weiter, weil ein Zug dort aus einer einzigen Angabe besteht. Wer Ruhe braucht, ist beim Legespiel richtig – nichts fällt nach, nichts tickt, man verliert nur durch eigene Entscheidungen. Und bei Verbinden kann man überhaupt nicht verlieren, nur weiterdenken.

Gemeinsam haben alle vier einen Tempo-Regler (Ruhig, Normal, Flott) und getrennte Verweilzeiten für Spielfeld und Knöpfe: Ein Spielzug soll nicht so lange dauern wie ein Menüklick. Sie laufen im Browser, auch ohne Internet, und sind für Augensteuerung, Tasten und Berührung gleichermaßen gebaut. Die fertig eingerichteten Grid-Seitensets gehören zur AssistUK-Lizenz.

Zu AssistPlay

Es gibt 4 neue Spiele.
Sie heißen Sprudel, Platsch, Legespiel und Verbinden.
Jedes Spiel hat viele Level.
Man kann Sterne sammeln.
Bei 2 Spielen kann man nicht verlieren.
Man kann die Spiele mit den Augen steuern.

SceneTalk: erste Schritte, ein Modus fürs Sehen und 30 Sprachen

SceneTalk arbeitet nicht mit Symbolrastern, sondern mit echten Fotos: In einem vertrauten Bild werden Bereiche antippbar oder per Blick aktivierbar – die eigene Küche, der Tisch beim Frühstück, ein Mensch, den man ansprechen möchte. Die App hat gerade eine größere Überarbeitung bekommen.

Wer sie zum ersten Mal öffnete, stand bisher vor einer leeren Seite. Jetzt führt ein Erststart in drei Schritten hinein, und ein mitgeliefertes Beispielbild zeigt eine fertige Szene, ohne dass vorher jemand fotografieren muss. Über die Einstellungen lässt sich dieser Einstieg jederzeit erneut aufrufen.

Neu ist außerdem ein Modus für Menschen mit zerebraler Sehverarbeitungsstörung (CVI): Das Bild wird abgedunkelt, während die aktiven Bereiche ihren Ausschnitt in voller Helligkeit behalten und eine Mindestgröße bekommen – Farbe und Stärke sind einstellbar. Damit hebt sich das Wesentliche ab, ohne dass die Szene ihren Zusammenhang verliert.

Und die Sicherung verdient ihren Namen jetzt: Sie nimmt Szenen, Ordner, Bildersammlungen und Einstellungen gemeinsam mit, samt der Verknüpfungen zwischen den Szenen. Die Oberfläche gibt es in 30 Sprachen, Arabisch und Hebräisch von rechts nach links.

Zu SceneTalk

SceneTalk ist eine App mit Fotos.
Man tippt auf ein Teil vom Foto.
Dann sagt die App ein Wort.
Die App zeigt jetzt am Anfang, wie es geht.
Es gibt eine Einstellung für die Augen.
Die App spricht 30 Sprachen.

Zwei Lernpfade: der Reihe nach einarbeiten

Wer sich in Unterstützte Kommunikation einarbeiten will, musste sich die Themen bisher selbst zusammenstellen. Jetzt gibt es zwei Lernpfade, die der Reihe nach hindurchführen.

Der Lernpfad Unterstützte Kommunikation hat acht Einheiten. Er beginnt bewusst nicht bei der Technik, sondern beim Gespräch: Was das Umfeld tut, entscheidet darüber, ob unterstützte Kommunikation gelingt. Danach kommen das gemeinsame Tun, Szenenbilder, Grundlagen, Körper und Gebärden, Symbole und Papier, Technik und Zugang – und zum Schluss Einschätzen und Planen.

Der Lernpfad Assistenz hat drei Einheiten und stellt eine andere Frage: nicht „Wie spreche ich mit ihr?“, sondern „Wie sorge ich dafür, dass sie selbst sprechen kann?“ Es geht um die Herkunft der Assistenz und was sie von Fürsorge trennt, um den Alltag bei hohem Unterstützungsbedarf und um Schutz, Team und die eigene Rolle.

Dazu kommen die geführten Kurse – 19 insgesamt, sechs davon führen durch je ein Vokabular. Alles kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Konto: Der Stand bleibt auf Ihrem Gerät, und jede Einheit schließt mit einer Teilnahmebestätigung zum Ausdrucken ab.

Zum Lernpfad Unterstützte Kommunikation

Es gibt zwei neue Lernpfade.
Ein Lernpfad ist über Unterstützte Kommunikation.
Ein Lernpfad ist über Assistenz.
Es gibt auch 19 einzelne Kurse.
Alles kostet kein Geld.
Sie brauchen kein Konto.

Hilfe und Anleitungen: jetzt an einer Stelle

Wer mit unseren Vokabularen arbeitet, musste Hilfe bisher zusammensuchen: Die bebilderten Handbücher lagen bei den Downloads, die Video-Anleitungen unter „Lernen“, die Fragensammlungen bei den Produkten – und im Menü stand nichts davon.

Das ist jetzt anders. Unter Hilfe und Anleitungen liegen alle Wege beieinander: die drei Handbücher als PDF, 24 Themen nach dem Muster „Wie geht was?“ mit 33 Videos und Schritt-für-Schritt-Texten, die Dateien zum Mitnehmen und 89 beantwortete Fragen.

Neu ist außerdem eine Seite für den Fall, dass etwas klemmt: Wenn etwas nicht funktioniert – Kalibrierung, fehlender Ton, verschwundene Seitensets, und wer jeweils weiterhilft. Denn nicht alles liegt bei uns: Für das Gerät ist der Versorger zuständig, für die Grid-Software der Hersteller.

Zu Hilfe und Anleitungen

Es gibt eine neue Hilfe-Seite.
Dort finden Sie alle Anleitungen.
Es gibt Texte, Videos und Handbücher.
Alles kostet kein Geld.
Es gibt auch Hilfe, wenn etwas nicht geht.

Ein eigener Bereich für Mehrsprachigkeit

In vielen Familien wird zu Hause anders gesprochen als in der Kita oder in der Schule. Ein Vokabular, das nur eine dieser Sprachen kennt, lässt genau die Gespräche aus, die am wichtigsten sind.

Der neue Bereich Mehrsprachigkeit sammelt, was dazu gehört: warum zwei Sprachen sinnvoll sind, warum Übersetzen allein nicht reicht, wie eine gute Versorgung aussieht – und Szenarien aus dem Alltag.

Zum Bereich Mehrsprachigkeit

Manche Menschen sprechen zwei Sprachen.
Zum Beispiel: zu Hause Türkisch und in der Schule Deutsch.
Wir haben neue Seiten dazu geschrieben.
Dort steht, warum zwei Sprachen wichtig sind.

Unser Konzept steht jetzt offen im Netz

Wofür AssistUK arbeitet, stand bisher in einem internen Papier. Es ist jetzt öffentlich: Unser Konzept beschreibt die drei Säulen – die heilpädagogische Praxis kommunikation+, die Vokabulare für Grid und die kostenlosen Apps – und warum sie zusammengehören.

Darin steht auch, was uns leitet: Entwicklung und Beratung entstehen im Tandem mit Menschen, die selbst mit Unterstützter Kommunikation leben. Fachwissen allein reicht dafür nicht.

Unser Konzept lesen

Wir haben aufgeschrieben, wie wir arbeiten.
Und warum wir das so machen.
Jeder kann es lesen.

Themen zum Weiterlesen

Ausführliche Texte zu den Fragen, die uns am häufigsten erreichen.

Hier gibt es längere Texte zum Lesen.

Warum große Symbole? Wahrnehmung in der Unterstützten Kommunikation

Warum quadratische Felder die METACOM-Symbole maximal groß zeigen – und was AAC- und Wahrnehmungsforschung dazu sagen.

Weiterlesen

Unser Standpunkt: Teilhabe braucht Kommunikation

Warum Unterstützte Kommunikation, Assistenz und eine gute Finanzierung zusammengehören – und wofür AssistUK einsteht.

Weiterlesen

Erfolgsgeschichten: Stimmen aus der Unterstützten Kommunikation

Menschen, die mit Unterstützter Kommunikation und Augensteuerung ihre Stimme finden – und das DigitalPainters-Museum.

Weiterlesen

KI & Unterstützte Kommunikation: Chancen und Grenzen

Wie Künstliche Intelligenz die Unterstützte Kommunikation verändert – was hilft, was kritisch zu sehen ist.

Weiterlesen

Der Weg zum Hilfsmittel – Schritt für Schritt

Von der Erprobung bis zum Antrag bei der Krankenkasse in Deutschland: Unser Antrags-Assistent führt verständlich durch jeden Schritt.

Weiterlesen

Literacy für alle: der ABC-Ansatz

Lesen und Schreiben öffnet die freie Kommunikation. Warum jede Teilfähigkeit zählt – und niemand „zu schwer“ ist.

Weiterlesen

Augensteuerung – die ersten Schritte

Mit den kostenlosen EyePlayground-Apps gelingt der spielerische Einstieg in die Augensteuerung – motivierend, ohne Leistungsdruck.

Weiterlesen

kommunikation+ Praxis eröffnet in Freiburg

Unsere Beratungspraxis kommunikation+ ist in Freiburg eröffnet: individuelle UK-Beratung, Geräte zum Ausprobieren und das offene Komm-Café.

Weiterlesen

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